Kleine Spargel Quiche

Jetzt haben wir ja grade wieder diese schöne Zeit, wo man am Strassenrand Spargelstände findet, die quasi frisch vom Feld liefern. In der Mittagspause gestern spazierten meine Kollegin und ich zu einem eben solchen Stand und kauften für das lange Wochenende ein.

Was ich am Spargelstand allerdings zum ersten Mal sah, war Suppenspargel – kleine niedliche Spargelstangen zum Bund geformt, die sahen ein bisschen wie Bonsai Spargel aus. Da konnte ich natürlich wieder nicht widerstehen, und ich hatte sofort ein Bild von Spargel Tarte in meiner länglichen Tarteform im Kopf.

Spargel Quiche 01

Was dann letztendlich aber dabei herauskam, war diese kleine Spargel Quiche, die auf dem extrem einfachen Rezept meiner Lauch Quiche basiert. Im Kühlschrank war noch eine Packung Schwarzwälder Schinken, den hab ich noch eingebaut, indem ich den Blätterteigboden damit ausgelegt habe.

Wichtig bei dieser Quiche ist, dass man nicht zu sehr würzt und der Käse nicht zu dick aufgetragen wird, sonst geht der Spargelgeschmack unter, der bei diesen dünnen Stängeln noch zarter ist als beim regulären Spargel.

Ein leckeres und schnelles kleines Gericht für einen faulen Feiertag!

Spargel Quiche 02

Kleine Spargel Quiche

12 – 14 Suppenspargelstangen
Blätterteig aus dem Kühlregal (nicht Tiefkühl!)
3 Scheiben Schwarzwälder Schinken
Sahne
Milch
Salz
frisch geriebene Muskatnuss
1 Ei
geriebener Edamer

reicht für eine flache 18 cm Tarteform

Spargel Quiche 03

Von den Spargelstangen etwa 0,5 cm Endstück abschneiden. [Schälen ist bei diesen dünnen Stängeln nicht notwendig.] Spargelstangen in einen Topf geben, so viel Milch und Sahne dazugiessen, dass der Spargel grade so bedeckt ist. Mit etwas Salz und frisch geriebener Muskatnuss würzen und zum Kochen bringen. Sobald die Mischung aufkocht, auf kleine Hitze schalten und 5 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und etwa 10 Minuten auskühlen lassen. [Das Auskühlen ist wichtig, da ansonsten das Ei sofort stockt, wenn man es zugibt!]

Währenddessen Blätterteig in der Tarteform auslegen, inklusive Rand, dann den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Mit dem Schwarzwälder Schinken belegen.

Spargel Quiche 04

Spargelstangen aus der Milch-Sahne-Mischung in die Tarteform transferieren, dabei darauf achten, dass nicht alle Spargelspitzen in dieselbe Richtung zeigen.

Das Ei in die Milch-Sahne-Mischung aufschlagen und gut umrühren. Die Quiche bis zum Blätterteigrand oben mit der Milch-Sahne-Mischung auffüllen und mit geriebenem Edamer bestreuen.

Bei 180°C (Umluft 160°C) 20 Minuten backen, bis der Käse eine goldbraune Farbe bekommen hat. Vor dem Verzehr kurz auskühlen lassen – man verbrennt sich leicht die Zunge… Einfach pur oder mit Salat servieren. Schmeckt warm und kalt.

Spargel Quiche 05

Übrigens: Teigreste kann man in Längsstreifenform bringen, mit einer Scheibe Schwarzwälder Schinken und einer Scheibe Käse oder geriebenem Käse belegen, zusammenrollen, an den Enden gut verschliessen, und 15 – 20 Minuten in den Ofen geben, sobald die Quiche raus ist. Ein schneller Extra-Snack!

Baileys Waffel Sticks

Letztens sah ich in einem Online Shop ein Waffeleisen, allerdings kein gewöhnliches, sondern eins für Waffelsticks. “Im Ernst?!” dachte ich, und “Wer braucht denn bitte sowas!? Das ist doch absolut rausgeschmissenes Geld.” Der Meinung bin ich immer noch, aber das Schöne an dem Ganzen ist, dass ich dadurch die Idee hatte, Waffelsticks selbst zu machen, mit meinem stinkgewöhnlichen Waffeleisen.

Waffeln backen, der Länge nach schneiden, in Vollmilchschokolade tauchen, und dann noch in etwas Leckerem wälzen. Also die Waffelsticks, nicht mich. ;-) Das “etwas Leckere” wurde dann Kokosraspeln, gehackte Pistazien und geröstete, gehackte Haselnüsse.

Baileys Waffel Sticks 01

Dazu kam dann, dass ich immer noch diese Baileys Flasche rumstehen habe, die einfach nicht leer wird. So wurden aus den einfachen Waffel Sticks dann Baileys Waffel Sticks. Eine ziemlich gute Idee, finde ich. Den Baileys schmeckt man auf jeden Fall raus, die Menge war genau richtig gewählt. Wundern sollte man sich allerdings nicht beim Ausbacken der Waffeln – es riecht definitiv nach Alkohol…

Diese Waffelsticks sind, finde ich, auch eine gute Idee für einen Kindergeburtstag. Kann man gut vorher zubereiten und auch in bunten Streuseln wälzen. Allerdings natürlich ohne den Baileys! Dafür dann 150 ml mehr Milch nehmen.

Die unten angegebene Menge reicht für 6 Waffeln, das Originalrezept aus der Waffeleisenpackung ist die doppelte Menge für 12 Waffeln.

Baileys Waffel Sticks 02

Baileys Waffel Sticks

1 Ei
1 TL Backpulver
½ Prise Salz
150 g Mehl
30 g Puderzucker
50 g Butter (entweder weich oder leicht angeschmolzen)
100 ml Milch
150 ml Baileys

150 g Vollmilchschokolade
Kokosraspel
gehackte Pistazien
geröstete gehackte Haselnüsse

Alle Teigzutaten mit dem Handmixer gut vermengen, bis ein glatter Teig entsteht. Waffeleisen aufheizen und die Waffeln bis zur gewünschten Bräunung ausbacken. Herausnehmen, sofort mit einem Brotmesser in Sticks schneiden und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Kokosraspel, Pistazien und Haselnüsse jeweils auf einer kleinen Fläche (Teller, Backpapier…) auslegen. Schokolade über heissem Wasserbad schmelzen, dann entweder die Waffelsticks eintauchen oder mit einem kleinen Löffel die Sticks bis zur Hälfte übergiessen. Jeden schokolierten Stick sofort in einer Dekoration nach Wahl wälzen und wieder auf dem Kuchengitter trocknen lassen.

Baileys Waffel Sticks 03

Kopenhagener

Freitag morgen auf dem Weg zur Arbeit in meiner Lieblingsbäckerei. Da schau ich immer, was so in der Auslage liegt, das ich vielleicht mal zuhause selber backen könnte. Wenn ich was finde, nehm ich ein Teil mit, und bevor ich’s esse, seziere ich es, um genau rauszufinden, aus was es besteht und wie es zusammengebaut ist.

Kopenhagener 01

Diese Woche stachen mir Kopenhagener ins Auge. Obwohl die von aussen super lecker aussahen, erst mal fragen, was drin ist. Fällt das Wort Rosinen, dann kommt es schonmal nicht in Frage. Aber Glück gehabt, die Verkäuferin sagt es sei eins ihrer Lieblingsstücke mit Marzipan und Haselnüssen gefüllt, und obendrauf mit Mandelplättchen belegt.

Kopenhagener 02

Auf dem Nachhauseweg hab ich noch überlegt, ob ich alles zuhause habe, was ich dafür bräuchte und hab noch einen Abstecher in den Supermarkt gemacht, um Blätterteig zu holen. Das Original war aus sehr weichem Blätterteig, der gar nicht so sehr krümelte, deshalb dachte ich, ich nehm mal Butterblätterteig, dann wird’s schon. War ja klar, dass es dann keinen gab im Supermarkt, so musst ich mich mit normalem Blätterteig zufriedengeben.

Kopenhagener 03

Gelohnt hat sich’s trotzdem. Meine Heimversion ist in weniger als 10 Minuten zusammengebaut, 30 Minuten im Ofen, herrlicher Geruch in der Küche und ein leckeres Teil zum Kaffee. Mein Kopenhagener ist nicht so süss wie der aus der Bäckerei, der kleine Süsse-Kick kommt mit dem ersten Biss ins Marzipan, und du denkst Ooooooh leeeecker

Kopenhagener 06

Kopenhagener

1 Rolle Blätterteig (Kühlregal, nicht Tiefkühl!)
Kakaopulver
Marzipanrohmasse
gehackte, geröstete Haselnüsse
Mandelblättchen
Sirup oder Gelee zum Bestreichen
Puderzucker zum Dekorieren

Kopenhagener 04

Blätterteig ausrollen und in 8 gleichgrosse Rechtecke schneiden. Mit etwas Kakaopulver besieben.

Marzipan in etwa 3 mm dicke Scheiben schneiden, jeweils 1 Stück in die Mitte der Teigplatten legen, dann mit Haselnüssen bestreuen.

Teig übereinanderschlagen und leicht zusammendrücken, die Enden ebenfalls zusammendrücken. Mit Sirup oder Gelee bestreichen und die Mandelblättchen draufkleben. [Ich hatte zufällig Mr. Tom Riegel gemacht und noch etwas von der aufgekochten Butter-Zucker-Masse übrig und habe die Kopenhagener damit bestrichen. Ansonsten hätte ich z.B. Agavensirup oder ein helles Gelee benutzt.]

Bei 160°C Ober-/Unterhitze erst 20 Minuten backen, Bräunungsgrad prüfen, dann so lange weiterbacken, bis die Oberfläche leicht zu bräunen beginnt. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, dann mit etwas Puderzucker besiebt servieren.

Kopenhagener 05

Update: Ich habe diese Kopenhagener letzte Woche nochmal gemacht, und zwar mit mehr Marzipan drin – die Stücke waren fast so lang wie der Teig, mit etwa 0,5 cm Rand. Das war eindeutig besser als meine erste Variante mit einer im Vergleich dazu konservativen Menge, da das Marzipan für die nötige Süsse sorgt. Bestrichen habe die Kopenhagener diesmal mit leicht erwärmtem Birnengelee, dann die Mandelblättchen draufgeklebt. Meine Gäste dachten, ich hätte die Teile aus der Bäckerei…

Weizenschrot Chili

Ich glaub ich hatte hier mal nebenbei erwähnt, dass ich in meiner Jugend sieben Jahre lang Vegetarier war. Das begann, als ich ein Jahr in England arbeitete, wo vegetarisches Essen derzeit im Vergleich zu Deutschland meilenweit voraus war. Nach meiner Rückkehr wurde ich seltsamst beäugt, sobald ich das Wort Vegetarier erwähnte. Damals kam man sich noch ein bisschen wie eine Zirkusattraktion vor…

Jedenfalls gab es in England damals schon vegetarische Fertiggerichte im Supermarkt, eines davon war cracked wheat chilli – Weizenschrot Chili. Ach, was hab ich das geliebt. Auch als die hiesigen Supermärkte Jahre (wenn nicht sogar Jahrzehnte) später den vegetarischen Trend aufgriffen, hab ich nach einer Version dieses Chilis vergeblich gesucht. In der Zwischenzeit hatte ich das dann aber wieder vergessen, da ich heute kein Vegetarier mehr bin.

Weizenschrot Chili 01

Als ich aber letztens einen Weizen Salat machte, fiel mir doch prompt dieses leckere Chili wieder ein. Und somit sind wir beim heutigen Blog Post gelandet. Im Bio Supermarkt hab ich mir ein Päckchen Weizen schroten lassen, da ich Weizenschrot sonst nirgends fertig geschrotet finden konnte. Da ich keine Erfahrung damit hatte, hab ich auf Stufe 8 von 10 schroten lassen, würde aber nächstes Mal eventuell etwas gröber schroten, damit das Korn noch mehr Biss hat.

Zubereiten liess sich dieses Chili überraschend schnell, der Schrot ist schneller gar als ganzer Weizen. Durch die relativ wenigen Zutaten – die man alle vorbereiten kann, während der Weizenschrot vor sich hinköchelt – dauert die gesamte Zubereitungszeit nicht länger als etwa 45 Minuten, wobei man die Hälfte der Zeit nichts tun muss ausser ab und zu umrühren.

Weizenschrot Chili 02

Noch ein Wort zu den Chilis: die Menge an Cayenne wie auch an frischen Chilis ist natürlich Geschmackssache und kann je nach Schärfeempfinden variiert werden. Meine Chilis waren schon halb getrocknet und nicht mehr so scharf wie ich erwartet hatte. Wer’s nicht ganz so scharf mag, sollte eventuell nur 1 Chilischote verwenden und erst mal mit 1 TL Cayenne beginnen, dann nach Bedarf während der Kochzeit nachschärfen.

Geschmacklich ist dieses Chili so geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das wird’s auf jeden Fall wieder geben.

Noch ein kleiner Hinweis zum Wiederaufwärmen: darauf achten, dass dabei noch genügend Flüssigkeit vorhanden ist, ansonsten noch etwas Tomatenfruchtfleisch aus der Dose dazugeben.

Weizenschrot Chili 03

Weizenschrot Chili

375 g Weizenschrot
1 grosse Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz
1 grüne + 1 rote Paprika
2 Dosen Tomatenfruchtfleisch (Polpa)
1 Dose Kidneybohnen
2 TL Cumin
2 TL Cayenne
1 – 2 TL Zucker
1 rote + 1 grüne Chilischote
optional: geriebener (Cheddar) Käse, Sour Cream (ersatzweise Crème légère oder Crème fraîche), etwas gehackten Koriander

Reicht gut für 3 Personen

Weizenschrot Chili 04

Weizenschrot mit 500 ml Wasser und 2 TL Salz zum Kochen bringen. Hitze kleiner schalten und 20 Minuten köcheln lassen, dabei darauf achten, dass das Weizenschrot nicht am Topfboden ansetzt.

In der Zwischenzeit Zwiebel, Knoblauch und Chilis fein hacken. Paprikaschoten in ca. 1 cm grosse Würfel schneiden. Kidneybohnen abtropfen lassen.

5 Minuten vor Ende der Weizenschrot-Kochzeit Olivenöl in einem beschichteten Topf erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Chilis andünsten. Bevor der Knoblauch zu bräunen beginnt, die Paprikawürfel zugeben und kurz mit anbraten.

Weizenschrot zum Gemüse geben, das Tomatenfruchtfleisch zugeben, und alles mit Cumin, Cayenne  und Zucker würzen.  Kidneybohnen dazugeben, zum Kochen bringen und dann 15 – 20 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts am Topfboden anlegt.

Weizenschrot Chili mit geriebenem Käse, gehacktem Koriander und frischem Brot servieren.

Weizenschrot Chili 05

Eine kleine Überraschung…

…bekam ich Anfang der Woche, als die Redaktion von BRIGITTE online anfragte, ob sie für ihre online Kuchenserie Buttercremetorte: Lieblingsrezepte aus Food-Blogs das Bild für meine Kokos-Limetten-Torte mit Mango-Buttercreme veröffentlichen dürften. Wer kann da schon nein sagen!?

Schaut doch mal bei BRIGITTE vorbei und guckt euch an, was andere Food Bloggerinnen so mit Buttercreme kreiert haben!

Herzlichen Dank an die Damen der Brigitte Redaktion, die die kleine Torte appetitlich genug fanden, um sie veröffentlichen zu wollen!

Solltet ihr den Post über die Torte verpasst haben, findet ihr ihn hier.

Kokos-Limetten-Kuchen 01

Spargel Lasagne

Dieses Rezept stand schon lange auf meiner Muss-ich-mal-ausprobieren-Liste, da ich tiefgefrorenen grünen Spargel übrig hatte. Eines der kleinen Päckchen hatte ich als Beilage gemacht und war ganz und gar nicht begeistert davon. Aufgetaut war der Spargel schrumpelig und sehr geschmacklos. Da ich aber nicht wieder Lebensmittel verschwenden wollte, konnte ich mich von dem andern Päckchen im Tiefkühler nicht trennen. Bei meiner Tiefkühler-Ausmistaktion letztens fiel mir dabei wieder ein, dass ich Spargel Lasagne machen wollte.

Spargel Lasagne 01

Trotzdem hab ich’s wieder rausgezögert, aber als meine Schwester an Ostern eine 30er-Palette Ostereier an mich abtrat – ursprünglich waren die Eier Kundengeschenke ihres Arbeitgebers, aber der hatte wohl zuviel davon geliefert bekommen – war ich am Überlegen, was ich denn so alles machen könnte, um diesen hartgekochten Eiern gerecht zu werden. Also beschloss ich, diesen schrumpeligen, geschmacklosen Spargelstangen noch eine Chance zu geben, indem ich die Lasagne mit einer Schicht gehackten Eiern verfeinerte.

Tomatensauce konnte ich hier nicht visualisieren, daher hab ich lieber die Béchamel mit etwas Weisswein, Muskat und Parmesan gepimpt. Obendrauf ein Mix aus Parmesan und Mozzarella – ohne Mozzarella ist es für mich keine Lasagne…

Spargel Lasagne 02

Wie schmeckt’s? Eigentlich sehr gut. Aber… beim nächsten Mal würde ich definitiv weder grünen noch Tiefkühl Spargel nehmen. Die Sauce, die Käsemischung, die gehackten Eier obendrauf – alles super. Aber ohne den Spargel wär’s besser gewesen. Deshalb mein Tip (den ich selbstverständlich selbst ausprobieren werde): sobald die Spargelsaison beginnt, frischen weissen Spargel kaufen und den in dieses Rezept einbauen.
Zum Wein: Ich selbst trinke keinen Weisswein und hab nur immer ein paar 0,25 l Fläschchen zum Kochen im Haus, und der hier benutzte hätte gerne etwas weniger säuerlich sein können. Wer Weisswein mag, sollte seine Lieblingssorte für die Sauce verwenden!

Zu den Mengenangaben im Rezept: die Lasagne hab ich in einer kleinen 1-Personen-Auflaufform gemacht und 4 Lasagneblätte benutzt. Von der Sauce hab ich nur die Hälfte gebraucht. Die untenstehenden Mengen sind für 2 Personen.

Spargel Lasagne 03

Spargel Lasagne

Sauce
30 g Butter
30 g Mehl
200 ml Milch
100 ml Gemüsebrühe
100 ml Weisswein
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Muskatnuss

Lasagne
8 Lasagneplatten
Spargel (grüner dünner Spargel: ca. 14 Stangen)
6 hartgekochte Eier, kleingehackt
60 g Parmesan, fein gerieben
2 Kugeln Mozzarella, klein gewürfelt

2 Personen

Spargel Lasagne 06

Für die Sauce die Butter bei mittlerer Temperatur schmelzen, dann löffelweise das Mehl zugeben und dabei immer sofort mit einem kleinen Schneebesen rühren, damit keine Klümpchen entstehen.

Sobald das ganze Mehl eingerührt ist, Weisswein, Brühe und Milch dazugeben und ebenfalls sofort gut rühren, da sich erst mal ein grosser Klumpen bilden wird, der wieder flüssiggerührt werden muss.

Mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Die Hälfte des Parmesans mit dem Mozzarella vermengen.

Spargel Lasagne 05

Zum Zusammenbau der Lasagne den Boden der Auflaufform mit einer Schicht Sauce bedecken, darüber die erste Lasagneplatte legen, weiter geht’s so: Spargelstangen – gehackte Eier (etwas salzen!) – Parmesan – Sauce – Lasagneplatte…

Die letzte Schicht ist eine Lasagneplatte, darüber etwas Sauce geben und mit dem Mozzarella-Parmesan-Mix bedecken.

Bei 180°C Umluft oder 200°C Ober-/Unterhitze etwa 35 Minuten backen (einfach nachsehen, ob einem der Bräunungsgrad so passt, wenn nicht 5 – 10 Minuten länger backen).

Spargel Lasagne 04