Haselnussmakronen

Mal wieder ein Versuch. Da ich ja – wie bereits schon öfters erwähnt – essenstechnisch sehr visuell orientiert (oder fixiert…) bin, würde ich spontan sagen, dieser Versuch ist misslungen. Geschmacklich kann man allerdings noch was rausreissen. Nach einer Rezepte-Aufräum-und-Sortier-Aktion im Sommer musste ich nun feststellen, dass ich meine Weihnachtsplätzchenrezepte nicht mehr finden kann. Da ich sicher war, dass einige meiner Rezepte von meiner Mutter waren, ging ich dort mal nachforschen. Ich war speziell auf der Suche nach dem Haselnussmakronenrezept und fand verschiedene. Entschieden habe ich mich für eins aus einem – für die heutige Zeit – skurril klingenden Kochbüchlein namens “Kochbuch – Der Hausfrau zur Freude”.

Wie oben schon angedeutet, so richtig zur Freude sind die Haselnussmakronen jetzt nicht wirklich geworden. Das Problem war, dass die Makronen nicht richtig fest waren, sondern direkt auseinanderliefen, als ich sie auf die Oblaten setzte. Ich bin mir sicher, dass daran die Eiermenge bzw. -grösse schuld war. Die Angabe im Rezept lautete “3 grosse oder 4 kleine Eier”. Auf die Frage hin, welche Grösse sie nehme, antwortete meine Mutter: “Normale.” Aha. Da ich aber nur mittelgrosse Eier zuhause hatte und die relativ klein aussahen, beschloss ich, 4 Stück zu nehmen. Das war dann, denke ich, doch nicht die richtige Entscheidung.

Die Makronen wurden nach dem Backen dann durch das Zerlaufen sehr flach. Schmecken tun sie trotzdem, wären aber eben als Häufchen nicht nur schöner sondern auch saftiger gewesen. Beim nächsten Versuch würde ich auf jeden Fall nur 3 Eier Grösse M verwenden. Nichtsdestotrotz – der Schwabe lässt ja nix verkommen, sondern tunkt was nicht so gut aussieht oder älter als ein Tag ist in seinen Kaffee. 🙂

Haselnussmakronen
(adaptiert aus “Kochbuch – Der Hausfrau zur Freude)
Das Originalrezept gibt noch optional etwas Zitronenschale und Vanillezucker an.

3 grosse (M) oder 4 kleine Eier, getrennt
250 g Puderzucker
250 g gemahlene Haselnüsse
ca. 30 Haselnusskerne
Oblaten, 50 mm Ø

ergibt etwa 30 Makronen

Eiweiss zu Eischnee schlagen, den Puderzucker dazusieben und mit dem Mixer rühren, bis die Masse schnittfest ist, dann die Haselnüsse vorsichtig unterrühren.

Backblech(e) mit Backpapier auslegen. Oblaten auf dem Blech verteilen, dann mit 2 Teelöffeln die Nussmasse darauf verteilen. Auf jede Makrone einen Haselnusskern setzen.

Im Backofen bei 150°C auf der 2. Schiene von unten 15 – 20 Minuten trocknen. Nach dem Abkühlen in Dosen aufbewahren.

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5 thoughts on “Haselnussmakronen

  1. Melde mich hiermit heroisch als Verwerter der missglückten Haselnussmakronen an. Ich denke ich kann sogar zwei davon vernichten um deine visuell orientierten Augen zu schützen.
    *tapferguck*

  2. Meine liebsten Makronen nach dem Rezept meiner Mama. Allerdings klebe ich immer zwei mit Lemoncurd zusammen. Nach zwei Tagen sind sie sehr fluffig von der Feuchtigkeit und passen perfekt zu Kaffee, aber auch Prosecco oder Champagner.

    • Hallo Kiki, hier unser Rezept für 25 Stück: 250g Zucker, 2 Eier, 250g gemahlene Haselnüsse, geriebene Zitronenschale von 1/2 Zitrone: Zucker und Eier 15 Minuten mit dem Schneebesen des Mixers schlagen. Dann die restlichen Zutaten unterheben. 30 Minuten quellen lassen. Dann kleine Häufchen abstechen oder aufspritzen. Bei 175 °C 10 bis 15 Minuten backen. Auskuehlen lassen und dann mit Lemoncurd zusammen kleben. Perfekt nach zwei Tagen.

      • Oh, das werd ich direkt mal ausprobieren! Hatte gestern noch überlegt, ob ich mich nochmal an die Haselnussmakronen rantraue oder gleich aufgebe :-).

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