Fenchelpasta mit Aprikosensaft-mariniertem Schweinefilet

Diese Kreation entstand völlig ungeplant. Dabei kommen ja oftmals die besten Sachen zustande… Ich plane zurzeit meine Mahlzeiten für die ganze Woche im Voraus, und letzten Sonntag sollte es Fenchelpasta geben. Einfach nur sehr dünne Fenchelscheiben, leicht gezuckert, leicht angebräunt, mit etwas Pasta dazu.

Als ich beim Einkaufen war, hatte ich plötzlich den Gedanken „Fleisch. Ich brauche Fleisch.“ Ich esse nicht so oft Fleisch, aber wenn dieser Gedanke kommt, dann muss Fleisch her. Sofort. Deshalb hatte ich ein Stück Schweinefilet im Kühlschrank und plante, es zum Fenchel dazuzugeben. So weit, so gut, nichts Besonderes.

Nachdem ich letzte Woche Aprikosenmarmelade gemacht hatte, war ich grade dabei, das verbleibende Dosensirup wegzuschütten, als mir der Gedanke kam: „Ne, heb’s mal auf, für den Fall dass man noch was draus machen kann.“ Und während ich dann drüber nachdachte, wie ich das Filet würzen könnte, kam mir die Idee, es in den Aprikosensirup einzulegen. Eine seeeeehr gute Idee. Falls ihr also mal eine Dose Obst aufmacht – den Sirup nicht wegschütten!

Fenchelpasta mit Aprikosensaft-mariniertem Schweinefilet

Lange Nudeln [Ich habe sehr dünne Fettuccine gewählt]
Fenchel
Zucker
Olivenöl
Schweinefilet
Aprikosensirup
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Filet in Streifen schneiden, in eine Schüssel geben und so viel Sirup drübergiessen, dass das Fleisch bedeck ist. Den Rest des Sirups beiseitestellen. [Ich habe das Fleisch für ca. 45 Minuten eingelegt.]

Fenchel sehr dünn schneiden oder hobeln. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Fenchel zugeben, und nach etwa 2 Minuten den Fenchel mit etwas Zucker bestreuen. Gut umrühren. [Ich habe 1 TL Rohrohrzucker benutzt.] Während der Fenchel schmort, die Nudeln kochen.

Sobald der Fenchel leicht gebräunt ist, aus der Pfanne nehmen. Die Filetstreifen aus dem Sirup heben und leicht ausdrücken, damit nicht zu viel Sirup daran hängenbleibt. [Gummihandschuhe sind hier eine gute Idee.] Falls nötig, etwas mehr Öl in die Pfanne geben und das Filet darin anbräunen. Sollte zu viel Flüssigkeit vom Sirup vorhanden sein, etwas länger braten, bis der Sirup verdampft ist.

Nudeln abschütten. Wenn das Fleisch durchgebraten ist, den Fenchel dazugeben. Mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und – wenn nötig – mit Salz würzen. Nudeln dazugeben und gut umrühren. Zuletzt etwas von dem anfangs beiseitegestellten Aprikosensirup zugeben, am besten nach und nach mit einem Esslöffel, zwischendurch immer probieren, damit das Ganze nicht zu süss wird. Nochmals durchrühren und sofort servieren.

Auf den Fotos sieht man, dass ich keinen schwarzen, sondern rosa Pfeffer verwendet habe, was ich allerdings beim nächsten Mal nicht mehr tun würde. Der rosa Pfeffer hat einen so speziellen Eigengeschmack, der etwas zu dominant war und nicht so gut zu der süsslichen Note des Gerichts passte. Beim nächsten Mal würde ich auf jeden Fall schwarzen Pfeffer verwenden und habe diesen deshalb auch in der Zutatenliste oben aufgeführt.

Abgesehen von diesem Aspekt war ich allerdings wirklich überrascht, wie gut dieses Gericht geworden ist. Aufgrund des Zuckers schmeckte der Fenchel sehr mild, und die subtile Süsse des Aprikosensirups passt ausgezeichnet zum Schweinefilet. Eine absolut tolle Kombination, die ich definitiv wieder machen werde. Nur, was mach ich dann mit den Dosenaprikosen…

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2 thoughts on “Fenchelpasta mit Aprikosensaft-mariniertem Schweinefilet

  1. Das hört sich wirklich toll an. Tolle Idee mit dem Sirup. Hab grad neulich welchen weggekippt, nachdem ich ihn erst aufgehoben, dann aber keine Verwendung dafür gefunden habe.
    Und Fenchel liebe ich.

    Ich hoff ich komm bald mal dazu das auszupriobieren!

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