Kibbe Batata

Heute habe ich mit einer Freundin an einem Kochkurs an der Volkshochschule teilgenommen – “Vegetarische Arabische Küche”. In vier Gruppen haben wir insgesamt elf Gerichte gekocht. Unsere Gruppe hatte sich unter anderem das libanesische Kartoffelgericht Kibbe Batata ausgesucht. Deklariert war es als Hauptgericht, ich würde es allerdings eher als Beilage oder als Bestandteil eines Buffets machen.

Geschmeckt hat es wunderbar, auch wenn das auf den Photos nicht so rüberkommt diesesmal. Ich hatte meine kleine Digitalkamera dabei und wollte natürlich nicht auffällig und aufwendig knipsen während des Kurses.

Kibbe Batata

1 kg Kartoffeln
200 g Bulgur
1 Bund Minze, gehackt
1 Bund Petersilie, gehackt
200 g Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
3 EL Pinienkerne
1 Handvoll Walnüsse, grob zerbrochen
Olivenöl
Salz
Pfeffer

4 Portionen als Hauptgericht

Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen. Die Kartoffeln noch heiss entweder durch die Kartoffelpresse drücken oder mit einer Gabel zerdrücken, dann abkühlen lasssen.

Den Bulgur mit Salz in 400 ml Wasser kochen. Bei schwacher Hitze im geschlossenen Topf so lange köcheln lassen, bis das Wasser aufgesogen und der Bulgur bissfest ist.

Kartoffeln mit Bulgur, Salz und Pfeffer gut vermischen. Frühlingszwiebeln, Petersilie und Minze in den Kartoffel-Bulgur-Mix mischen – jeweils 1 Handvoll Petersilie und Minze beiseitestellen zur Dekoration später. Kibbe auf einer Servierplatte anrichten.

Pinienkerne kurz anrösten und mit den Walnüssen, der restlichen Petersilie und Minze über die Kibbe sprenkeln und alles mit Olivenöl beträufeln.
[Wichtig ist hier, das Olivenöl entweder erst ganz zum Schluss drüberzugeben oder es separat zu servieren, da die Kartoffel-Bulgur-Masse das Öl sonst sofort aufsaugt und das Gericht trocken aussieht.]

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2 thoughts on “Kibbe Batata

  1. Hört sich lecker an, aber ich find auch eher als Beilage, denn als Hauptgang. Aber das kann man ja handhaben, wie man mag…
    Danke für’s Rezept!
    In der arabischen Küche sind gute Rezepte nicht so leicht zu bekommen. Man hat einfach zu wenig Erfahrung, um ein Rezept nur vom Lesen her beurteilen zu können. Da hilft die ehrliche Meinung von jemand anderem schon sehr.

    • Ja, so geht’s mir auch – ich muss das zumindest vorher schonmal “live” gesehen haben, was ich da nachkoche(n will) oder jemanden kennen, der’s schon probiert hat!

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