Schokoladenbruch

Zumindest hat meine Internetrecherche ergeben, dass man das auf Deutsch so nennt. Ich spreche von choclate bark. In einem soeben ausgelesenen Buch begab sich die Protagonistin, eine Café Besitzerin, in ihre Küche, um chocolate bark herzustellen. In dem Buch gibt es kein Rezept, nur so einen Leitfaden, an dem man sich entlanghangeln kann, sollte man auf die Idee kommen ebenfalls experimentieren zu wollen.

Der Protagonistin kamen folgende Zutaten in den Sinn: Zartbitterschokolade, Mandeln in Butter und etwas Meersalz geröstet, eventuell ein Hauch Sahne und ein wenig Zucker, dazu etwas Lavendel. Hatte ich alles zuhause und musste das direkt ausprobieren. Da ich Zartbitterschokolade nicht mag, hab ich sie mit Vollmilchschokolade gemischt.

Nachdem ich letztes Jahr schonmal spontan Herbstschokolade gemacht habe, dachte ich mir das wird schon gutgehen. Und es ging in der Tat gut. Sehr gut sogar! Die gerösteten Mandeln geben dem ganzen Biss, und den Lavendel schmeckt man dezent heraus. Eine tolle Kombination.

Es gibt zwei Dinge, die ich beim nächsten Mal anders machen würde: der Schokoladenbruch ist ziemlich dick geworden, was daran liegt, dass ich ein sehr kleines Minibackblech verwendet habe und somit die Schokolade nicht dünn genug ausgiessen konnte. Der Bruch sollte eigentlich dünner sein, daher werde ich in Zukunft ein etwas grösseres, flacheres Blech verwenden. Dem Geschmack hat die Dicke des Schokoladenbruchs zwar keinen Abbruch getan, aber dünnere Stücke wären definitiv angenehmer zu geniessen.

Das zweite ist, dass ich das Mischungsverhältnis umdrehen würde – 400 g Vollmilch und 200 g Zartbitterkuvertüre. Ich bin eben doch der Milchschokoladentyp…

Schokoladenbruch

200 g Mandeln
20 – 30 g Butter
2 TL Meersalz
400 g Zartbitterkuvertüre
200 g Vollmilchkuvertüre
1 EL Sahne
4 TL getrocknete Lavendelblüten, gemahlen, gehackt oder gemörsert

Butter in einer heissen Pfanne zerlassen, Meersalz und Mandeln zugeben und so lange rösten, bis die Mandeln leicht duften und etwas Farbe annehmen. Vom Herd nehmen und beiseitestellen.

Beide Kuvertüresorten überm heissen Wasserbad schmelzen, dann 1 EL Sahne zufügen. Die Sahne sehr gut und lange unterrühren – die Konsistenz ändert sich mit der Zugabe von Sahne in dick und zäh, wird aber nach langem Rühren wieder cremiger und homogener.  [Vom Geschmack her würde ich sagen die Sahne ist nicht wirklich nötig, man kann sie auch weglassen. Die Konsistenz der Schokolade bleibt dann flüssiger.] Zuletzt die Lavendelblüten gut unterrühren.

Die Mandeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech oder Tablett geben und mit der Schokolade übergiessen. Man kann hier vorher überlegen, ob man “Freiform”-Schokoladenbruch haben möchte oder eine klassische Rechteckform – dementsprechend alles entweder in der Mitte eines Backblechs arrangieren oder eben ein Miniblech, eine Auflaufform etc.

Den Schokoladenbruch erst ganz abkühlen lassen, dann in den Kühlschrank geben, damit er komplett fest wird.

Zum direkten Vernaschen einfach Stücke abbrechen, zum Verschenken den Schokoladenbruch entweder in Stücke schneiden oder in grosszügige Stücke brechen und hübsch verpacken.

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2 thoughts on “Schokoladenbruch

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