Brown Ale Pulled Pork

Brown Ale Pulled Pork 01

Bevor ich mich in den (Spät-)Sommerurlaub verabschiede, hab ich hier noch was ziemlich Tolles. Pulled Pork. Kennt ihr das? Original wird das auf dem Grill gemacht, über Nacht so ca. 14 Stunden lang, und das Ergebnis ist himmlisch. Das Fleisch zerfällt wie von selbst, wenn man es mit der Gabel auseinanerzieht (daher das “pulled”).

Die Ofenvariante verleiht dem Ganzen natürlich nicht den Grill- bzw. Räuchergeschmack, aber man kann das Fleisch ähnlich vorbereiten und kocht es dann in einer Flüssigkeit nach Wahl 6 Stunden lang im Backofen (Bräter). Das Schöne daran ist, dass man nicht wie beim Grillen nachts aufstehen und die Gartemperatur im Auge behalten muss, und geschmacklich ist es ein Gedicht.

Letztes Jahr hatte ich Gäste zu einem amerikanischen Dinner eingeladen und Dr. Pepper Pulled Pork gemacht. Ein kleines 700 g Stück von der Schweineschulter passte nicht mehr in meinen Bräter rein, daher hab ich’s eingefroren und nun letztes Wochenende endlich mal aufgetaut.

Brown Ale Pulled Pork 04

Klassisch wird Pulled Pork mit Krautsalat, Hamburgerbrötchen und BBQ Saucen serviert. Ich habe lieber mehr Fleisch und lasse gerne das Brötchen weg. Ich dachte ich hätte noch Kraut im Kühlschrank, dem war aber nicht so, daher beschloss ich, Pulled Pork Wraps zu machen. Mit gar nicht so viel drumrum, Hauptsache viel Fleisch.

Geschmort habe ich das Fleisch in Newcastle Brown Ale, das hatte mir schon eine Weile vorgeschwebt. Man kann natürlich auch jedes andere Dunkelbier verwenden. Ausser Fleisch und Bier benötigt man zum Schmoren nur noch Salz und Pfeffer, etwas BBQ Sauce, Zwiebeln und braunen Zucker. Die Vorbereitung dauert maximal 10 Minuten, dann ab damit in den Backofen. In den 6 Stunden das Fleisch 3 x umdrehen, ansonsten muss man gar nix machen ausser sich drauf freuen.

In die Wraps kann man natürlich alles Mögliche reinpacken, ich habe mich beschränkt auf Sour Cream, (ziemlich) scharfe Sriracha Sauce, Paprikaringe und etwas Koriander.

Brown Ale Pulled Pork 06

Die zwei Wraps, die ihr auf den Fotos seht, hab ich dann nach dem Fotografieren alle beide direkt verdrückt. Von diesem herrlich zarten, zerfallenden Fleisch träumt man dann schon noch eine ganze Weile, davor kann ich euch warnen. Ich bin mir allerdings ganz sicher, dass ich sehr bald eine neue Variante von Pulled Pork ausprobieren werde.

So, und mit dieser Leckerei verabschiede ich mich in den Urlaub. Wenn ihr nix von mir hört bzw. keine Reaktion auf Kommentare bekommt – ich ignoriere euch nicht, sondern werde nur nicht so oft online sein.

Wir lesen uns im Oktober!

Brown Ale Pulled Pork 02

Brown Ale Pulled Pork

  • Servings: 3
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700 g Schweineschulter
2 mittelgrosse Zwiebeln
2 EL brauner Zucker
Salz
Pfeffer
BBQ Sauce nach Wahl [z.B. Smokey Sweet]
0,5 l (Newcastle) Brown Ale

kleine Tortilla Wraps
gemischte Paprika
Butter
Sour Cream oder Crème Fraîche
Sriracha Sauce (sehr scharf!)
frischer Koriander

Backofen auf 150°C vorheizen.

Schweineschulter grosszügig rundum mit Salz und Pfeffer einreiben, dann mit einer BBQ Sauce nach Wahl bestreichen/einreiben.

Zwiebeln halbieren, in 3 mm dicke Scheiben schneiden und in den Bräter geben. Fleisch und Zucker dazugeben, dann mit dem Bier übergiessen.

In den Backofen geben (mittlere Schiene) und 6 Stunden lang schmoren lassen, dabei alle 1½ Stunden das Fleisch wenden.

Wenn das Fleisch fertig ist*, die Paprika in feine Ringe hobeln und kurz in etwas Butter anbraten. Wraps nacheinander in einer Pfanne anwärmen, mit Sour Cream oder Crème Fraîche bestreichen, etwas Sriracha Sauce (oder eine weniger scharfe) drüberträufeln, mit dem etwas abgetropften Fleisch belegen und etwas gehackten Koriander darauf verteilen. Wraps zusammenrollen und gleich servieren.

*Wenn noch viel Flüssigkeit übrig ist nach dem Schmoren, das Fleisch in einem Sieb etwas abtropfen lassen, damit die Wraps nicht durchweichen.

Brown Ale Pulled Pork 05

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2 thoughts on “Brown Ale Pulled Pork

  1. Hmmmm sieht so lecker aus 🙂 Danke für das Rezept !! Und schönen Urlaub !!!!!!!!!!! Have fun:-)

Kommentare, Anregungen oder Kritik?

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